
Offene Seite – in Erwartung auf Mitarbeit der Lieben Leser
Vielleicht hast Du den Mut Deine Zweifel mitzuteilen – bezüglich
der Echtheit der Belehrung über die BOM
der Du begegnest?
C. DIE ‘BILLINGS-OVULATIONS-METHODE’ KORREKT ZU BEGREIFEN (b) |

b. Entstellte Einleitung in die Billings-Methode |

Anfrage 1. Innere UntersuchungBeim Vorehelichen Lehrkursus hat uns die Dame zu überzeugen gesucht, dass wenn die Gatten die Billings-Methode anwenden möchten, die Frau im Zweifelsfall, ob der Schleim ‘fruchtbar’ oder ‘unfruchtbar’ ist, eine Schleim-Probe vom Inneren abnehmen soll. So wird sie ruhig die Kennzeichen des Schleimsymptoms untersuchen können. |
Auf der Suche nach einer AntwortSehen wir vor allem von der Frage der Terminologie selbst ab, wie sie von der ‘Dame’ gebraucht wird. Prof. Billings verwendet niemals die Bezeichnung: ‘fruchtbarer’, bzw. ‘unfruchtbarer’ Schleim. Erst die Verhaltensweise des ‘Schleim’-Symptoms, und zwar die sich schon bzw. noch nicht auswärts ereignende Veränderung-in-Empfindung zeugt von der Tat gewordenen, oder noch nicht gewordenen Empfängnis-Möglichkeit (s.ob.: Zweites Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit und die weitere Folge ebd.). Die Stellungnahme zur aufgerollten Frage: Prüfung des Symptoms in der Scheide selbst – seicht oder tief, ist grundsätzlicher Prüfstein für die Glaubwürdigkeit der übermittelten Unterrichtung: ob es um die ‘Billings-Methode’ geht oder ihre ‘Fälschungsarbeit’. Auch diese Frage wurde schon oben erörtert – im ersten Kapitel dieses ersten Teiles unserer Homepage (s.ob.: Ausschließlich äußere Observation – samt dem ganzen früheren und folgenden Zusammenhang). Bekommt der Teilnehmer eines Kursus über die Billings-Methode irgendwelche Anempfehlung zu hören, dass das Vorhandensein des Schleimsymptoms im Innern geprüft werden soll, soll er sich sofort bewusst werden, dass er angesichts nicht mehr der ‘Billings-Ovulations-Methode’ stehen bleibt, sondern ihrer beabsichtigten Missbildung, die mit der authentischen BOM nichts zu tun hat. Alles egal, ob er Teilnehmer an einem lebendigen Vortrag ist, oder auch eine Lektüre scheinbar über die ‘Billings-Methode’ in seinen Händen hält. Er soll dabei den Mut fassen, seine Stimme zu erheben und anderen Teilnehmern bewusst werden lassen, dass sie mit einer Falsifikation zu tun haben, nicht aber mit dem Vortrag über ein Thema, das allzu verantwortlich ist und mit weitreichenden Folgen zusammenhängt. Hier dürfen nämlich keine willkürlichen Veränderungen unternommen werden, es darf nichts verschwiegen werden, noch irgendwelche Innovationen hinzugefügt werden. Der Vortragende soll in dieser Lage den P.T. Zuhörern ehrlich zu erkennen geben, dass Prof. Billings (samt allen seinen Mitarbeitern in ganzer Welt) die von ihm erarbeitete und begründete Methode schlecht und unzuständig ersonnen hat. Daher findet sich er selbst, als Vortragender, genötigt, seine Grundsätze zu „korrigieren” und sie Jetztzeit den P.T. Zuhörern einzuprägen – diesmal als schon nur die „eigene”, neue Methode der Empfängnis-Planung. Deutlicher gesagt, sein gerade ablaufender Vortrag betrifft in diesem Moment nicht die ‘Ovulations-Methode’ nach Prof. John Billings, sondern seine eigenen wissenschaftlichen Errungenschaften, oder eher seine willkürliche Kompilation von Elementen, die er verschiedenen Methoden entnommen hat. Allerdings an die so gebildete Kompilation darf vom eingeladenen Vorlesenden nicht der von der ‘WHO’ (WHO: Welt-Gesundheits-Organisation; 1976) vorbehaltene Name ‘Billings-Ovulations-Methode’ angewandt werden. Zwar darf er seinen Vortrag weiter führen, doch nur vorausgesetzt, dass er dieser ‘Misch-Methode’ irgendeinen anderen Namen angibt und ihn registriert. Hängt das doch auch mit rechtlich-gerichtlichen Ausklängen zusammen ... Es soll noch einmal betont werden, dass die vom Prof. Billings erarbeiteten Anempfehlungen, die auch als ‘Regeln’ der Methode genannt werden können (Prof. Billings vermeidet bewusst die Bezeichnung ‘Regeln’. Die Empfehlungen-Weisungen der BOM erpressen keine Handlungsweise, sondern informieren nur, auch wenn diese Mitteilung verbindlich ist) – gelten ausschließlich für äußere Beobachtungen, wie sie sich der einzelnen Frau von allein zu bemerken geben. Unabhängig davon, ob die Frau zz. jung ist, wann die Schleimsezernierung deutlich und in der Regel reichlich zu sein pflegt; oder ihre Wechseljahre erreicht hat, wann das Schleimsymptom sparsam wird und die Frau es visuell nicht mehr zu bemerken bekommen kann. Und unabhängig davon, ob sich bei der Frau krankhafter Fluss meldet, der also nach ärztlicher Diagnose und Behandlung verlangt (üblich muss dann sowohl der Mann wie die Frau behandelt werden); und auch unabhängig davon, ob die Frau gynäkologisch im Grund genommen gesund ist; ob ihre Zyklen regelmäßig sind oder unregelmäßig; ob sie die Pille angewandt hat, die ihr neuro-hormonales System vielleicht bis zum äußersten disreguliert hat; oder auch ob sie jetzt allmählich zum ursprünglichen Sachzustand nach der Pille zurückkehrt. Die Empfehlungen der BOM sind dauernd die gleichen: sowohl für den Fall normaler Zyklen, wie in der Nachgeburtslage, z.B. vor der ersten zyklischen Blutung. Noch mehr, die Weisungen-Empfehlungen-Regeln der BOM können ebenso leicht von Ehepaaren angewandt werden, wo diese beiden blind sind. Die Frage ist ernst und hängt mit weitreichenden Folgen zusammen. Es wäre angebracht, dass wir uns hier auf die mehrere Punkte zählenden Beschlüsse des Exekutiv-Komitees der WOOMB (= Welt-Organisation der Billings-Ovulations-Methode) vom Februar 1982 (Los Angeles ; s. NFP 9 [1982/1] 25 ) berufen. Sie betreffen u.a. das gerade besprochene Thema. Die WOOMB hat damals einstimmig den folgenden Beschluss angenommen, dass:
Wichtiger aber, dass das erste Kennzeichen der Empfängnis-Möglichkeit auf der außen erscheinenden Feuchtigkeit beruht. Das grundlegende Merkmal Schleimes der Fruchtbarkeitstage ist nämlich seine Flüssigkeit. Dank dieser Flüssigkeit fließt der Schleim durch den Zervixkanal und die Scheide – ohne innen Halt zu machen, gleichsam ein Wassertropfen am Trinkglas herab. Zuletzt kommt er außen heraus und breitet sich dort aus, indem er die Empfindung hinterlässt: ‘nicht mehr trocken’, was also bedeutet, dass es ab jetzt an außen – feucht wird. Wer ist ‘schuld’ daran?
Gott ist in seiner für die beiden Eheleute ständig verbindlichen Angabe wesentlich einfacher. Gott hat der Frau das ganz besondere Geschenk dargereicht: des biologischen Fruchtbarkeits-Rhythmus. Die Frau kann seine Phasen mit großer Präzision in ihrer nicht erzwungenen, sich spontan aufdrängenden, rein äußeren Beobachtung erkennen: aufgrund ihrer Empfindungen-von-der-Vulva. Auf ihnen beruht eben die BOM. Das, was der Frau in Form der sich schon, bzw. noch nicht ereignenden Wahrnehmungen-am-Außen zu bemerken gegeben wird, ist eine empfindsame Abspiegelung dessen, was sich in neuro-hormonaler Sezernierung abspielt – sei es der Drüsen vom Gehirn (Hypothalamus-Hypophyse: FSH; LH), sei es der Drüsen von Eierstöcken (Östrogene; Progesteron). |

Anfrage 2. VOR-ovulatorischer KLEBRIGER SchleimDie Frau Doktor, die bei unserem Vorehelichen Kursus gesprochen hat, hat bei der Besprechung der Billings-Methode aufmerksam gemacht, dass wenn an Tagen NACH der Periode klebriger-anhaftender Schleim erscheint, ist er Anzeichen der Unfruchtbarkeit. Daher kann man ruhig weiter verkehren und dabei sicher sein, dass es an solchem Tag zu keinem Kind kommt. | |
Auf der Suche nach einer AntwortHier sieht man einen weiteren ‘heißen Punkt’, der den zuständigen Vortrag über die BOM – von einem unzuständigen, der aber viel Verwirrung bringt, sofort zu unterscheiden lässt. Man muss leider zugeben, dass es wohl nur ganz wenige Ehe-Beratungszentren gibt, die sich hier der Treue den schlichten Anempfehlungen-Regeln der nicht entstellten BOM gegenüber rühmen können. Die erwähnte Frage betrifft den VOR-ovulatorischen Zyklusteil. Die Lage nach dem Eisprung, d.h. nach dem Tag des GIPFELS des Schleimsymptoms, schafft keine größere Probleme (vgl. ob.: NACH-ovulatorische Unfruchtbarkeit – samt dem vorangehenden Kontext). Die BOM verweist auf die Wirklichkeit, die wir hier deutsch wiedergeben als ‘Erstes’, bzw. ‘Zweites’ – sog. Grund-Modell-der-(VOR-ovulatorischen)-Unfruchtbarkeit (engl.: Basic Infertile Pattern: BIP; vgl. ob.: Regeln-Anweisungen für Tage des ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’ – samt Zusammenhang). Es kommt also vor als:
Die allgemeinen Anempfehlungen der BOM sind für jede dieser zwei, bzw. drei ‘Grund-Modelle-der-Unfruchtbarkeit’ (VOR-ovulatorischen) dauernd dieselben. Nur dass sie im Fall des 2., und um so mehr des 3. GMU eine gestiegene Aufmerksamkeit vonseiten der Frau voraussetzen, wie auch getreue Notizen über die unterschiedlichen Wahrnehmungen-von-der-Vulva. So wird ständig auf dem Laufenden ein verbindlicher Aufschluss über die Empfängnismöglichkeit erreicht. Die Frau unternimmt diese Mühe um der Liebe willen zu ihrem Mann, aber um so mehr um der Dankbarkeit willen dem Schöpfer selbst gegenüber. 1. Kommt bei der Frau nach der Periode auch nur ein einziger Tag zum Vorschein, an dem sie die Empfindung ‘trocken’ wahrnimmt, gilt für dieses Ehepaar als ihr Grund-Modell-(der)-VOR-ovulatorischen-Unfruchtbarkeit das 1. GMU. Und nur dieses Modell. 2. Die vom Leser angeschnittene Anfrage betrifft die nächste Entwicklungsstufe des Schleimsymptoms: den Zeitpunkt am Umbruch trockener Tage und Tage mit Schleim. Es soll noch gesagt werden, dass die Anwendungsmöglichkeit des ‘3. GMU’: des Gemischten Modells – allein solche Zyklen betrifft, die dauernd lange sind, bzw. die Lage einer länger anhaltenden Aufhebung des Eisprunges überhaupt: nach der Geburt, in Wechseljahren, oder auch wenn die betreffende Frau dauernd mit langen Zyklen zu tun hat. Außerdem setzt dieser Fall eine gute Einübung voraus. Es geht um die Einübung bei der Unterscheidung der Wahrnehmungen-von-der-Vulva, die den verantwortlichen Einsatz der Aufmerksamkeit der Frau benötigt. Wie soll also die von vielen Damen in Beratungszentren stur unterhaltene, falsche Behauptung erklärt werden, dass solange die Frau an VOR-ovulatorischen Tagen den ‘klebrigen-anhaftenden’ Schleim bemerkt, es Anzeichen der Unfruchtbarkeit an diesem Tag ist und dass der Verkehr demzufolge noch weiter keine Empfängnis herbeiführen kann? Hier die Erklärung. Sie ist insofern verbindlich, dass sie direkt vom Prof. Billings selbst herkommt (seine ein wenig erweiterte Briefantwort). Wir setzen also voraus, dass es um eine Frau geht, bei der das 1. GMU zutagekommt: ‘trocken’. Indem aber die Schleimströmchen immer mehrere werden (im Maß wie das Östradiol die Zervixkrypten zu immer intensiverer Produzierung dieses Schleimes anregt), bildet sich im Zervixkanal ein steigender ‘Druck’. Fast wie in einer Flasche mit geschütteltem Sekt. Zuletzt sind die Schleimströmchen so viel, dass der ‘untere Spund’: der Schleim-Pfropf, Überbleibsel des vorangegangenen Zyklus – in wörtlichem Sinn ‘herausgestoßen’, gleichsam ‘herausgeschossen’ wird. Daselbst wird die im Zervixkanal angesammelte Flüssigkeit: der Schleim der Fruchtbarkeitstage, befreit. Die Frau bemerkt diese Weile manchmal in Form eines außen erscheinenden Pfropfens, der wie ein Gummistück aussehen kann. Jetzt ist es schon leicht verständlich, warum der Anbeginn der ‘Klebrigkeit’ auswärts zum Signal wird, dass es von nun an sehr leicht zur Empfängnis kommen kann. Das Zutagekommen der Klebrigkeit an der Vulva ist Zeichen Gottes Güte für die Frau und das Ehepaar, dass im Innern des Zervix-Kanals und in der Scheide selbst schon viele Strömchen Schleimes der Fruchtbarkeits-Tage angesammelt sind. Die Empfindung des ‘klebrig’ auswärts ist nur Merkmal des zerbröckelnden beschriebenen Pfropfens, der von dem im Zervixkanal angesammelten Schleim der Fruchtbarkeits-Tage wirksam ausgestoßen wurde. Das ist aber Vorbedingung für die Durchgängigkeit-Weiterwanderung der Samenfäden. Zusammen mit dieser ‘Klebrigkeit’ erscheint in dieser Zeit auswärts Feuchtigkeit – und vielleicht auch eine deutlich bemerkbare Aussonderung. Dennoch es kommt vor, dass jene Veränderung im Verhältnis zum bisher anhaltenden ‘GMU’ (Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit) sich nur als Veränderung-in-Empfindung kennen lässt. Die Aussonderung der beginnenden Empfängnismöglichkeit kann so sparsam sein, dass sie mit dem Augen nicht bemerkt werden kann. Die Frau nimmt allein eine veränderte Empfindung-von-der-Vulva wahr. Trotzdem, gerade diese Veränderung-in-Empfindung ist immer verbindliches Signal, dass die Empfängnis-Möglichkeit von nun an begonnen hat. Einmal mehr können wir uns verwundern, indem wir sehen, wie Gott – lieb ist! Er ist es doch, der den Anfang der Empfängnismöglichkeit so eindeutig anzeigt! Es drängen sich aber auch andere Schlüsse auf. Und zwar: |

Anfrage 3. Um die Definition des Symptom-GIPFELSIm Eheberatungszentrum wurden wir belehrt, dass es den GIPFEL des Schleimsymptoms ab diesem Tag zu zählen gilt, an dem kein ausziehbarer Schleim mehr erscheint. |
Auf der Suche nach einer AntwortDie präzise Definition des GIPFEL-Tages des Schleimsymptoms bildet einen weiteren heißen Punkt, an dem die Echtheit der Belehrung über die BOM zerschellt. Es soll hier auf die Bezeichnung des GIPFEL-Tages aufmerksam gemacht werden, wie sie schon in der besonderen Darlegung der Methode im ersten Kapitel des ersten Teiles dieser WEB-Site angegeben wurde (s.ob.,
Tag des GIPFELS). Diese Bezeichnung, wie auch alle anderen Empfehlungen-Regeln, soll im wörtlichen Sinn verstanden werden. Und zwar: Die Bezeichnung ‘schlüpfrig’ dürfte keinen Zweifel wecken, worum es geht. Prof. Billings wendet in englischer Sprache zwei synonimische Wörter an: slippery, bzw. (seltener): lubricative. Er selbst sagt es, dass es um ein und dieselbe Wirklichkeit geht. Nur die eine Frau mag eher das Wort ‘slippery’, dagegen eine andere Frau bezeichnet dasselbe Symptom als ‘lubricative’. In seinen Briefen hebt Prof. Billings auch sehr stark hervor, dass es nicht um die größte ‘Reichlichkeit des schlüpfrigen Schleimes geht, sondern um die sich noch meldende Empfindung: schlüpfrig, sollte auch der Schleim an diesem Tag schon unsichtbar für das Auge geworden sein und so sparsam, dass ihn die Frau nicht zu sehen bekommt. Und doch empfindet sie weiter Feuchtigkeit-Schlüpfrigkeit, die selbst bei hygienischen Maßnahmen schwer beseitigt werden kann. Noch ein Wort in Bezug auf die ‘Ziehbarkeit’ (Spinnbarkeit) des Schleimausflusses. Anders gesagt, man soll an das Symptom der ‘Ziehbarkeit-Elastizität’ des Schleimes keine allzu große Bedeutung knüpfen. Die Frau tut wohl gut, wenn sie es vermerkt. Allerdings die Erkenntnis des GIPFEL-Tages des Schleimsymptoms soll nicht vom Schwinden der ‘Ziehbarkeit’ des Schleimes abhängig gemacht werden, sondern von der Zurückbildung der Empfindung feucht-schlüfrig. Es sollte noch daran erinnert werden, dass der Schleimausfluss nicht zwischen die Finger genommen werden soll, um z.B. seine Ziehbarkeit überprüfen zu können. Es handelt sich immer um das Symptom der Aussonderung, inwiefern sie sich von allein bildet, und nicht erst um Experimentierung daran ob zwischen den Fingern, oder mit einem hygienischen Tüchlein. Nach dem Tag des GIPFELS findet grundsätzlich eine abrupte Veränderung statt: in nicht mehr schlüpfrig, demzufolge es auch nicht mehr feucht ist. Würde dagegen die Frau keine solche plötzliche, entschiedene, Veränderung nach dem Tag des GIPFELS bemerken, sollte es den Verdacht wecken, dass es in diesem Zyklus zum GIPFEL trotz allem noch nicht gekommen ist. Das heißt, dass sich die Gatten also noch weiter im VOR-ovulatorischen Zyklusteil befinden. Mit anderen Worten, die Gatten sollen in diesem Fall auf die Empfehlungen für Tage des ‘GMU’s zurückgreifen. |

Anfrage 4. Reichlichkeit und GIPFELWie soll ich das verstehen, was in der WEB-Site vom Tag des GIPFELS des Schleimsymptoms geschrieben ist. Denn bei mir ist der Schleim zuerst sehr reichlich und man kann ihn leicht bemerken, wonach es zwar noch feucht ist, doch ich sehe keinen deutlichen Schleim mehr. Ab welchem Tag an soll ich die ersten 3 Tage nach diesem Tag abzählen, der als GIPFEL-Tag gehalten werden soll? Ist der GIPFEL nicht etwa dieser Tag, an dem die Aussonderung am reichlichsten vorhanden ist ? |
Auf der Suche nach einer AntwortEs geht wieder um die Präzision der BOM. Prof. Billings hat aufgrund seiner Untersuchungen bewiesen, dass die größte Reichlichkeit der Schleimaussonderung an Tagen der Fruchtbarkeit gewöhnlich um die Hälfte dieses Zeitabschnittes erscheint. Am Tag des GIPFELS selbst pflegt das Schleimsymptom nicht selten nur noch sehr sparsam, oder selbst in visueller Observation unbemerkbar zu sein. Dennoch die Frau erfährt, dass der GIPFEL noch nicht vorbei ist, weil die Wahrnehmung ‘schlüpfrig’ weiter anhält. Die reichliche Sezernierung hängt des Öfteren mit der ersten Phase der Sezernierung von der Zervix zusammen, wie das schon oben dargestellt wurde (s. gerade erst ob., Reichliche Aussonderung und die vorangegangenen Absätze). Hat die Frau aber die BOM auch nur ein wenig genauer kennen gelernt, erliegt sie der ihr eingeredeten entstellten Information über die Methode nicht. Diese plötzlich erscheinende reichliche Menge des Schleimsymptoms unmittelbar nach ‘trockenen’ Tagen, ist nur Anzeichen, dass gerade jetzt der Schleim-Pfropf, der bisher den Muttermund ‘verspundete’, ‘hinausgestoßen-geschossen’ wurde – infolge des steigernden Druckes des sich im Zervixkanal angesammelten Schleimes. Dieser Schleim ist in der Tat durchscheinend, flüssig. Die Frau kann ihn in ihrer äußeren Beobachtung als unverhofftes Auftreten eines gleichsam Schleim-Sturzes bemerken. Es ist aber im allgemeinen nur die erste Phase der Tage der Empfängnismöglichkeit. Mit dem Vorbehalt, dass eine solche Entwicklung des Schleimsymptoms keinesfalls Regel ist. Bei manchen Frauen kann solche Erscheinung niemals zutage kommen. Bald nach dem erwähnten, bei manchen Frauen vorkommenden gleichsam ‘Schleim-Sturz’, kann die anfängliche Reichlichkeit bedeutend gering werden. Eine nicht richtig unterrichtete Frau kann jetzt wieder umgekehrt der Meinung sein, dass indem das Vorhandensein des Schleimes jetzt – der Reihe nach – nur noch sehr sparsam zum Vorschein kommt, es davon zeuge, dass der GIPFEL des Symptoms offenbar schon vorbei ist. Anders gesagt, das Merkmal der Reichlichkeit ist nur sekundäres Symptom, an das keine größere Aufmerksamkeit geknüpft werden soll. Wichtig sind die übrigen Merkmale. Sie lassen sich über die unterschiedlichen Empfindungen an den äußeren Geschlechtsorganen erkennen. |
