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Darstellung dieser
‘WEB-Site’



Beschaffenheit der ‘Seite’

Diese ‘Seite’ (Homepage), die 2000 entstanden ist, hat ein paarmal ihren Titel und ihr Aussehen geändert. Zurzeit (2008) tritt sie unter dem folgenden Titel auf:

Dass die Liebe – LIEBE sei
Der ‘Liebe’ – menschliche und Gottes Lösungen

Sie ist anfangs (Juni 2000) in Antwort auf den Bedarf vieler Paare entstanden, die nach unverfälschter Information über die „Billings-Ovulations-Methode” (BOM) gesucht haben. Sie war als Hilfsmittel für Eheleute gemeint. So ist das erste Kapitel des ersten Teiles dieser ‘Seite’ entstanden. Allerdings mittlerweile erinnert die zeitweilige Gestalt dieser Seite nicht mehr an ihre keimartigen Anfänge.

Es war von Anfang an klar, dass die Frage nach der ‘Methode’ der Empfängnisplanung keine Sache sein konnte, die den Menschen selbst überragte. Auch diese ‘Methode’, die nur ihre Dienst-Aufgabe erfüllt, muss gut in der Sicht des Menschen verankert sein, dass sie fähig genug bleibt, die prinzipiellen, mehr grundlegenden Anfragen des menschlichen Daseins, als nur die Frage nach einer ‘Methode’, auf sich zu nehmen. Diese suchen nämlich nach ihrer Umsetzung ins Alltagsleben. Die gemeinten Grundfragen erscheinen urewig dieselben vor jeder Generation und jedem Menschen:

Auf diesem Hintergrund tauchen weitere prinzipielle Fragen auf:



Diese Fragen haben den Plan für den allmählichen Ausbau dieser ‘Seite’ angetrieben. Zurzeit (2008) stehen ihre sechs Teile – in polnischer und deutscher Sprachversion zur Verfügung. Sollte der HERR das Leben hinzufügen, sind es noch zwei Endteile, die erst verfasst werden müssten.

Fot1-3. Welchen Weg soll ich im Leben einschlagen, o Herr? (9 kB)
Erklärung

Der umfangreiche Stoff der schon bestehenden Teile lässt sehen, dass diese Seite immer mehr folgendes wird. Sie wird nämlich:

butt  Schatzkammer des hier erörterten, wohl nicht oberflächlich dokumentierten Wissens.
butt  Führer auf Pfaden einer nicht entstellten Anthropologie, Philosophie und Theologie.
butt  Freund, der von Herzen zur Annahme guter Vorschläge ermutigt. Es geht um schöpferische Gestaltung des Lebens nach Gottes Vorhaben – ob ‘zu zweit’ im Ehestand, oder auch im Leben im nicht-ehelichen Stand: in der Brautzeit, einsam aus verschiedenen Beweggründen, oder andernseits im gottgeweihten Leben.
butt  Die ‘Seite’ beschränkt sich deutlich nicht auf die Problematik der Ehe und Brautzeit. Sie ringt sich dauernd in die Tiefen der menschlichen Existenz durch, die einmal empfangen, nie mehr ein Ende erfahren wird.
butt  Daher findet sich hier Platz genug u.a. für das Thema der Berufung zum Priestertum und des Lebens im Orden..
butt  Der Verfasser kann sich unmöglich erlauben, irgendwelche Kenntnisse u.a. vom Grenzbereich der Medizin, Anthropologie, Theologie zu übermitteln, die nicht dokumentiert wären. So begegnet der Leser hier und da Dokumentalverweisen im Anschluss an die erörterte Thematik.

butt  Es wird an reichlicher Benutzung der Heiligen Schrift, d.h. des Gottes Geschriebenen-Wortes, nicht fehlen.
butt  In Fülle wird der Leser das Lebendige Magisterium, d.i. das Lehramt der Kirche von nahe her beobachten können. Dem Verfasser nach ist es wesentlich besser, Äußerungen des Apostolischen Stuhles nicht in Kurzform, sondern sie in ihrem echten Wortlaut anzuführen.
butt  Zuletzt findet hier der Werte Leser nicht wenig Hilfe zur Entfaltung des inneren Lebens, Anspornung für das Gebet und Teilhabe an heiligen Sakramenten.


Thematik des Anfangs des ersten Teiles

Verfasser dieser ‘Seite’ ist Priester und Ordensmann (Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester [SCJ = Sacerdotum Cordis Jesu]). Im ersten Kapitel des ersten Teiles betritt der Verfasser ein für einen Priester nicht allzu ‘typisches’ Gebiet. Dieses Kapitel stellt eine Lehrstunde dar über die erwähnte „Billings-Ovulations-Methode”. Dass solcher Vortrag Grundlage für den tatsächlichen Gebrauch der ‘Methode’ nach Gottes Gedanken und in einer der Würde des Menschen und der Ehe entsprechender Art und Weise sich eignen kann, mussten unbedingt Details dargestellt werden, ohne die sie unmöglich verstanden werden kann.

Die Problematik der ‘natürlichen Methoden’ der Familien-Planung (es wird jetzt nicht von elterlich-widrigen Betätigungen gesprochen) wurde zum Terrain erhitzter Diskussionen, und noch mehr einer unwahrscheinlichen Desinformation, und dazu eines nicht voll erworbenen Wissens vonseiten derjenigen, denen es scheint, sie hätten das Wissen in diesem Bereich in Fülle erreicht. Das betrifft auch viele diejenigen, die sich engagiert dem Dienst in Eheberatung gewidmet haben (auch dieser, die von der Kirche organisiert wird). Sie sind sich nicht selten nicht einmal bewusst, wie weit sie – bei bestem guten Willen – auf schon ‘manipulierte’ Übermittlung ausgesetzt bleiben. Dessen Folgen können sich in der Praxis fatal erweisen – einschließlich der folgegemäßen Unterwühlung überhaupt der Glaubwürdigkeit der Kirche.

Man muss in der erörterten Thematik guter Experte sein, um bei der Lektüre der vorliegenden ‘Seite’ zu bemerken, dass sich der Verfasser einerseits auf möglich nicht polemische, positiv verfasste Art und Weise zu äußern sucht. Dieser (populär-wissenschaftliche) Vortrag ergibt sich aus unumstößlicher wissenschaftlicher und klinischer Dokumentation der hier übermittelten Methode. All diese Stoffe wurden unabänderlich durch die Hände des hier schreibenden Verfassers, angefangen ab Mai 1973, weiter gegeben (sollte man von früherer Überhändigung der zuvor bestehenden ‘Methoden’ absehen). Anderseits strebt der Autor immer wieder danach, die durchgängigen, weitragenden Entstellungen der Einzelheiten, die gerade das korrekte Verständnis der ‘Billings-Methode’ betreffen, diskret, und doch entschieden zu korrigieren. Auf diesem Gebiet wird dauernd ein eigenartiger Kampf um die ‘Wahrheit’ geführt. Nicht allzu viele Personen sind sich voll bewusst, um was für einen Satz hier gerungen wird.

Sollte man sich Worte Johannes Paul II. zu eigen machen, würde der Autor seinen Dienst über diese ‘Seite’ als Versuch bezeichnen, den Verehrten, daran Interessierten, nicht mit ‘Theorie’ entgegen zu kommen, sondern mit „konkreter Hilfe” (FC 35) in ihrem bisweilen verdrießlichen Eheleben, was den Blickpunkt Gottes Beurteilung ihrer ehelichen Beziehungen angeht. Dass in Zeiten ihrer ehelichen Nähe, vielleicht auch dank dieser ‘Seite’, von neuem ein Lächeln aufrichtiger Freude und das Empfinden Gottes Segens, und auch menschlicher ‘Erfüllung’ erscheint. Dass sie dank des hier vorgeschlagenen wenigen nützlichen Wissens ihre Ehe nach Grundlinien der „verantwortlichen Elternschaft” erleben können – in diesem Sinn, wie er mit dieser Bezeichnung in Gottes Namen von der Lehre der Kirche verbunden wird (genauer s.:  Verantwortliche Elternschaft – im voran- und nachgeheden Zusammenhang).

Die Thematik der weiteren Teile dieser ‘Seite’ weckt wohl keine besondere ‘Verwunderung’. Die angenommene Sicht des Menschen, eingeschlossen der Ehe und Elternschaft, beansprucht Begründungen, die mit Berufung zum Leben für die Dauer in Gnade durchtränkt sind (vgl. 1 Petr 3,14f; Röm 12,1; und: EiE 1).



Wie ist es dazu gekommen, dass die Thematik der Empfängnis-Planung bei diesem Geistlichen aufgetreten ist? Auf diese Thematik müsste der Autor in Zukunft noch einmal zurückkommen, dieses Mal mit tieferer wissenschaftlicher Begründung, und zugleich mit praktischer Anwendung des hier dargestellten Stoffes (im geplanten 8. Teil), wenn der Herr noch mit weiterer Arbeitsmöglichkeit bescheren möchte. Der ganz am Anfang dieser ‘Seite’ dargestellte Stoff betrifft eine Frage, die für so manche Ehepaare, wie auch diejenigen, die sich zur Ehe vorbereiten, sowohl menschlich, wie in Gottes Antlitz gesehen, ein bedrängendes Problem zu sein pflegt. Es erscheint früher oder später bei dem größten Teil der Ehepaare die Frage: wie die aufeinander folgenden Empfängnisse aufgeteilt werden können, wenn die Umstände sie zu distanzieren, oder sie bisweilen ‘aufzuheben’ heißen? Wie gilt es da zu leben, dass sich die gegenseitigen Beziehungen auch in Zeiten der gegenseitigen ehelichen Nähe an Gottes Segen freuen können, und die Würde der einander erwiesenen Hingabe keine Demütigung erfahren muss?

Der hier schreibende Pater bekennt, es bereitete ihm Freude, wenn die hier dargestellten Vorschläge offenen Herzens angenommen und in solchem GEIST (= Heiligen Geist) gelesen worden wären, mit welchem er – beim Schreiben der ‘Seite’ irgendwie betend, sie darzulegen sucht. So handelte wohl die Sel. Mutter Therese von Kalkutta (Seliggessprochen: 19.X.2003). Denn auch sie hat in ihrer menschlichen und Gottes Einfalt geradezu das Wissen um die ‘Billings-Ovulations-Methode’ übermittelt – an Familien in Slums, und nicht nur an sie. Sie hat auch nach Kalkutta regelmäßig, bis zu ihrem Tod (+ 1997) Herrn Prof. John Billings mit seiner Ehefrau Dr.Evelyn Billings aus Melbourne eingeladen – mit Vorlesungen zu diesem Thema für Novizinnen (!) des von ihr gegründeten Frauenordens (regelmäßige Benachritigungen u.a. über dieses Besonderdetail im vieljährigen Briefaustausch zwischen Prof.Billings und dem Autor). Dass ihre künftigen Ordensschwestern den Bedürftigen auch in diesem Bereich eine korrekte Information: diese menschliche, wie diese in Gottes Sicht – zu übermitteln imstande wären.

Der Autor wurde in diese Problematik in den fünfziger Jahren des abgelaufenen Jahrhunderts einbezogen. Zum Startpunkt wurde seine damals empfangene Priesterweihe (w 1956 r.). Von nun an konnte er seinen Dienst auch im Beichtstuhl erfüllen. Gerade hier erscheint das Zuversicht weckende Erleben der sakramentalen Versöhnung mit Gott, der so manches Mal auch mit ... ‘ehelichen’, und vielleicht ... ‘vorehelichen’ Sünden, und in so vielen anderen Begebenheiten des Lebens schmachvoll behandelt werden kann.

Kann man sich vorstellen, dass ein Priester, aber auch ein Junger Mann der sich zum Priestertum erst vorbereitet, den strikt priesterlichen Dienst zu unternehmen dürfte ohne präzises Wissen in diesem Bereich? Ein bekömmlicher, universeller Zugang zum vollwertigen Wissen in diesem Bereich gehört zu grundlegenden Rechten jedes Menschen, und um so mehr jedes Ehepaares, wie auch aller, die angesichts der grundsätzlichen Lebenswahlen stehen bleiben (vgl. auch: FC 33).


Dienst der „konkreten Hilfe” (FC 35) am Hintergrund der Sicht des Menschen

Es schreibt hier also ein katholischer Geistlicher: ein Pater. Die Berufung zum Priestertum und Ordensleben bedeutet keineswegs, dass dieser ‘Berufene’ keine Ahnung vom Leben in Ehe und Familie hat, die Tatsache nicht ausgenommen, dass Eheleute ihre geschlechtliche Nähe erfahren. Verdankt auch er seine Entstehung nicht etwa der Zeit, da sich seine Mutter und sein Vater ... zueinander ehelich verhalten haben? Es war aber auch Gott gegenwärtig dabei (BF 9). Er ist es, der ihn vom Nicht-Existieren zum Existieren gerufen und ihn mit seinem „Ebenbild und Ähnlichkeit” beschenkt hat. Gott versteht es zugleich sich selbst zu freuen wegen der Freude, die in diesen Zeiten von Mann und Frau erfahren wird. Diese Freude reicht diesen beiden selbst der Schöpfer der Ehe dar. All das wird für den Sohn, den Priester – zum Grund für freudevollen Dank sowohl seinen Eltern, wie auch Gott-dem-Schöpfer gegenüber.

Unabhängig davon, der hier schreibende Pater ist keinesfalls nur halbwegs in Pastoraltätigkeit einbezogen, darunter in Form von Missions- und Exerzitienunternehmen in Gemeinden. Der unmittelbare Zusammenstoß mit der des Öfteren schmerzhaften Problematik des Ehelebens in ethischer Bewertung mit Bezugnahme auf die Empfängnisplanung wurde zum Grundmotiv, dass er nach wissenschaftlichen Zentren in weiter Welt herumzublicken begonnen hat, um nach Wegen zu suchen, die zur würdigen Lösung der von einer großen Anzahl von Ehepaaren erfahrenen Schwierigkeiten beizutragen imstande wären.

Es geht keinesfalls darum, den ‘Katholizismus’ des bekannten Glaubens zu demonstrieren. Übrigens ‘ethische’ Methoden der Empfängnisplanung sind allgemeinmenschliches Problem und Gut, d.h. das an sich unabhängig von jeder Religion besteht. Anderseits es kann schwer geleugnet werden, dass der Mensch insofern seines Mensch-Seins würdig ist, inwiefern er den Weg der Gebote Gottes aufrichtigen Herzens befolgt. Diese aber zielen außer Zweifel auf keinen Fall darauf ab, irgendein Übel zuzufügen.

Selbstverständlich Gott nötigt dem Menschen die Befolgung seiner Gebote niemals auf. Gott ist es an der Entscheidung des freien Willens des Menschen, seines lebendigen Ebenbildes, gelegen. Die Gebote sind Ausdruck seiner innigen Angebote, nicht aber einer zugefügten ‘Vergewaltigung’. Gott demütigt niemals mit Geboten, sondern bittet gleichsam mit Nachdruck, dass sie angenommen werden. Sie sind der einzige Weg, dass die Fülle des Mensch-Seins, und erst so auch das ewige Leben erreicht werden kann.

Liebe stellt eine „schöne”, aber nicht selten „schwierige” Wirklichkeit dar. Es kommt vor, dass sie im eigenem Blut badet. So lautete der ursprüngliche Untertitel dieser ‘Seite’: „Diese schöne – Diese Schwierige Liebe”. Sachgemäß ist er auch weiter gültig. Jetztzeit hat der Titel dieser ‘Seite’ eine neuerliche Modifikation erfahren:

„Dass die Liebe – Liebe sei.
Der ‘Liebe’ – menschliche und Gottes Lösungen”

Der Titel bringt den Zweck und Sinn der ‘Seite’ zum Ausdruck. Der Untertitel stellt den vorgeschlagenen Weg dar, um ihn zu erreichen.

Liebe ist innere Kraft, die sich nicht auf dem selbstsüchtig erfahrenen, eigenen ‘Guten’ zu sammeln heißt. Sie steckt mit ihrem Blick im endgültigen Gut, sollte es auch schwierig sein. Die Liebe wertet die einzelnen Betätigungen in Perspektive des endgültigen Guten: dieses eigenen und des Gutes dieses jemanden – Geliebten. Deswegen ist sie mit Gnade durchtränkt, die Wachstum auslöst.. Das geschieht um den Preis des Herauswachsens außerhalb und über sein Selbst. Um nur diesem Geliebten das Leben-die Liebe im definitiven Sinn zu sichern. Sollte es auch heißen, dass es sich ziemt, auf bestimmte Verhaltensweisen zu verzichten, falls es sich herausgeben sollte, dass sie sich dem letztlichen Gut widersetzen.

Es gibt keine ‘Liebe’, noch wird es je eine geben – in Unabhängigkeit von Gott. Es würde sich selbst widersprechen falls man erhoffte, Satan sollte imstande sein einen Funken der ‘Liebe’ herauszuschlagen. Satan ‘jauchzt’ an dem einen: Sooft es ihm gelingt, das-Leben-die-Liebe zu zerstören-vernichten. Und schon auf Erden die ‘Hölle’ erschaffen zu haben. Es dringen sich Worte Johannes Paul II. auf aus seiner Enzyklika ‘Evangelium Vitae’ (Gute Botschaft vom Leben) auf:

„... Gott (macht) deutlich, dass Er keine Freude am Untergang der Lebenden hat [Weish 1,13].
Nur der Teufel vermag sich über den Tod zu freuen: durch seinen Neid kam der Tod in die Welt [Weish 2,24](EV 53).

Weht das alles nicht tiefen Humanismus, möchte jemand in dieser Weile nicht gerade von Gott und Glauben hören wollen?



Kontakte mit erwähnten wissenschaftlichen Zentren haben es verschafft, dass in den 60er Jahren des beendeten Jahrhunderts durch diesen Pater die Rötzersche „Sympto-Temperatur-Methode” (Dr. Josef Rötzer, Österreich: Vöcklabruck) nach Polen und mehrere Nachbarländer eingetroffen ist.
– Ein paar Jahre danach (am 3.V.1973) ist über ihn auf ähnliche Weise in selben Europateil eine andere, wesentlich einfachere Methode der natürlichen Empfängnisplanung eingewandert, die mit unvergleichlich höherem Gewissheitsgrad zu beschenken vermag und erstmals in der Medizinwissenschaft als spezifische Methode der Natürlichen Empfängnis-Planung anerkannt werden musste. Sie wurde von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) mit dem geschützten Namen als „Billings-Ovulations-Methode” genannt (s.:  Stammbuch der Ovulations-Methode). Eingehender über die damit verbundenen immer weiteren Bereichsaspekte wird besonders im 1. und 2. Teil gesprochen.


Fot1-4. Anette-Lukas P. am Tag ihrer Trauung (6,3 kB)
Erklärung

Gottes Gabe der Geschlechtlichkeit

Der Nachdruck wird auf dieser ‘Seite’ auf den humanistischen Ausklang des dargestellten Inhaltes gelegt. Im Mittelpunkt bleibt die ganze Zeit hindurch der Mensch als Mensch. Samt dem Leben des Menschen in Ehe und Familie, obwohl die ‘Seite’ mit ihrem Horizont auch die übrigen Menschen und Berufe umfängt. Der größte Teil der Menschen wird doch zum Leben in Ehe und Familie berufen. Auch der Geistliche kommt in einem Familiennest in die Welt.

Die Geschlechtlichkeit ist eine vieldimensionale Gabe, die dem Menschen von Gott geschenkt wurde. Sie bleibt weiterhin ausschließliches Eigentum Gottes, ihres einzigen Eigentümers. Um unmissverständlicher sagen zu dürfen: die Geschlechtlichkeit ist Domäne, deren niemand der Menschen Eigentümer war, noch es werden wird – im Gegenteil zu vielen Sachen, über die es dem Menschen erlaubt ist, dass er über sie in gewissem Maß beliebig verfügen kann. Der Mensch, darunter auch jeder Ehemann und jede Ehefrau – wird dagegen zum Verwalter der ihm geschenkten Geschlechtlichkeit bestellt – gemäß den Festsetzungen Gottes, des einzigen Herrn von Liebe und Leben.

Mögen die Leser erlauben, dass der hier Schreibende in Anknüpfung an den vielleicht bisweilen schockierenden Inhalt dieser ‘Seite’ einige Worte Johannes Paul II. aus seinem ersten Brief an die Priester zum Gründonnerstag (1979) anführt:

„Unsere Seelsorgstätigkeit fordert, dass wir den Menschen und all ihren menschlichen Anliegen nahe stehen, ob es nun um persönliche Angelegenheiten geht, oder der Familie, oder auch soziale Probleme, doch dass wir all diesen Problemen nahe bleiben ‘auf priesterliche Weise’. Nur dann bleiben wir – inmitten all dieser Probleme – wir selber. Wenn wir aber diesen menschlichen – zuweilen sehr schwierigen – Anliegen wahrhaft dienen, da bleiben wir wir selber : treu unserer eigenen Berufung ...
Es ist unsere Aufgabe, der Wahrheit und Gerechtigkeit in Ausmaßen der menschlichen ‘Zeitlichkeit’ zu dienen, aber immer in jener Perspektive, die die Letztliche ist: die die Perspektive der ewigen Erlösung ist ...
Und die Menschen – unsere Brüder im Glauben, und selbst die Nichtglaubenden – erwarten von uns, dass wir ihnen immer diese Perspektive aufzuzeigen vermögen, dass wir deren echte Zeugen werden, dass wir Ausspender der Gnade sein werden und Diener des Wortes Gottes. Dass wir Männer des Gebetes sind ...” (Brief an die Priester 1979, 7).


Angesichts der Gabe des Fruchtbarkeits-Rhythmus

Der Verfasser der am Anfang dieser ‘Seite’ dargestellten ‘Billings-Methode’, hat sie offenbar nicht ersonnen. Anderseits hat auch die Medizinwissenschaft den biologischen Fruchtbarkeits-Rhythmus weder ausgeklügelt, noch ihn erschaffen. Der Fruchtbarkeits-Rhythmus besteht unabhängig vom Wissen und Wollen des Menschen. Es kann hier auch von keinem Evolutionismus gesprochen werden, demzufolge der biologische Fruchtbarkeitsrhythmus sich erst allmählich ‘von allein’ ausgestaltete: von niedrigeren zu höheren Formen. Die erste Eva war Zeugin gleicher Veränderungen, wie sie bei sich von der heutigen Eva vernommen werden, und die auch Maria, die Unbefleckten Mutter des Sohnes Gottes wahrgenommen hat.

Der Fruchtbarkeitsrhythmus ist schlechthin eine der besonderen Gaben Gottes des Schöpfers für Eheleute als Eltern. Es gibt keine andere Möglichkeit, Gott ein schlichtes, kindliches „Danke Dir, Gottes Güte, für dieses Geschenk!” zu erweisen, als diese Gabe ‘perfekt’ zu erlernen und sie auf solche Art und Weise zu handhaben, wie es Gott in seinem Liebe-Vorhaben erwartet.

In der so gelebten ehelichen Geistlichkeit wird die Anpassung der gegenseitigen Verhaltensweisen an diese Gabe zum Lobgesang des Dankes dem Schöpfer und Erlöser gegenüber. Sowohl an Tagen, wenn diese beiden ihr Eins-Sein erleben können, wie auch an diesen so manchen anderen, wann sie ihre Intimität eher sparsam einsetzen werden.



Gottes Gaben sind schön – und lauter. Sie sind auch immer gut. Wie alles, was aus Gottes Hand hervorgeht. Allerdings: je erhabener Gottes Gaben sind, desto brüchiger pflegen sie zu sein – infolge der Sündhaftigkeit des Menschen. Gott entzieht niemandem die Gabe der Geschlechtlichkeit. Selbst wenn sie unglaublich geschändet wird. Gott wartet, manchmal erstaunlich geduldig – auf Bekehrung des Herzens.

Wie gut ist es, dass die Gaben der Güte Gottes den anspruchsvollen Einsatz eines Wachstums in der dem Menschen geschenkten Würde auszulösen imstande sind. Sowohl dieser persönlichen, wie auch dieser zu zweit: in Ehe, in der Brautzeit und im Jugendalter, wie auch in älteren Lebensjahren.
– Auf dem Hintergrund der weit verstandenen Sicht des Menschen kann die ‘Billings-Methode’ der Empfängnisregelung zu besonders bevorzugtem ORT für das innere Gedeihen der Ehegatten im Geheimnis der Liebe werden. Sie bewegt dahin, dass das geschenkte Mensch-Sein bewusst erlebt wird. So kann sie die Würde von Mann und Frau fördern.
– Auf eigenartige Art und Weise ist sie imstande eine keusche Liebe auszulösen – in verantwortlich gelebter Zeit des Brautseins.
– Anderseits löst sie Verwunderung und Dank bei denjenigen aus, die zum Leben in Konsekration an Gott berufen sind.

So schlägt die ‘Methode’ letztlich eine Strahlung mit dieser Wirklichkeit heraus, die in der Welt ‘da ist’, jedoch von ‘außerhalb’ der Welt herkommt (vgl. Joh 17,14ff). Name dieser Wirklichkeit ist: Liebe-die-ganz-Leben-ist.


‘Seite’ – nur für ‘Katholische’?

Am Ende der ‘Präsentation’ dieser ‘Seite’ noch ein zusätzliches Wort. Schreibt hier demnach ein Priester, ein katholischer Priester, der außerdem Pater ist, soll das etwa heißen, dass diese ‘Seite’ ausschließlich für ‘Katholiken’ bestimmt ist? Dass sie also von andersgläubigen Bekennern Jesu Christi als des Gott-Menschen, d.h. von Orthodoxen, Anglikanern, und der Reihe nach z.B. von Evangelischen nicht gelesen werden darf? Sollte es heißen, dass es hier Bekennern einer anderen Religion zu blättern nicht erlaubt wäre, wie z.B. Angehörigen des Mosaismus, Moslems, Buddhisten, bzw. Vertretern noch anderer Religionen?

Der Leser bemerkt von allein, dass der Autor seine priesterliche Identität nicht verheimlicht. Noch sein überzeugtes Anhangen an Jesus Christus als den Sohn Gottes. Ihm vertraut er sich an mit seinem ganzen Selbst: „für das Leben, das Sterben und alles, was ab dem biologischen Tod aufwärts werden wird”. Der Sohn Gottes ist dazu Mensch geworden, um die Menschenfamilie zu erlösen und jedem, der an „Ihn glaubt und sich Ihm anvertraut” (vgl. Joh 3,16) die Gabe ‘Gottes Kindschaft’ wieder zu gewinnen. Und auch die Chance auf das ewige Leben im „Haus des Vaters” (Joh 14,1ff).

Zugleich bemerkt aber der Werte Leser ebenso deutlich, dass diese ‘Seite’ wohl so geschaffen wird, dass sie innig ermutigt – voller nicht täuschenden Optimismus, den hier niedergeschriebenen Inhalt ehrlich anzuschauen, ihn mit lauterer Ruhe „in seinem Herzen zu erwägen” (vgl. Lk 2,19.51) und zu überlegen, ob die hier angebotenen Begründungen zu Gutem benutzt werden könnten: diesem eigenen und vielleicht vieler anderer, die uns lieb sind. Diese ‘Seite’ ist alles andere, nicht aber irgendwelche Nötigung. Vielleicht verspürt der Werte Leser eine von ihr schlagende innere ‘Strahlung’, die nicht demütigt, dagegen zur Chance einer für ‘immer’ ‘Gewonnenen’ – werden kann.

Es gibt solche, denen eine unvollständige Information über die ‘Katholische Kirche’ vererbt wurde, wenn nicht geradezu ein ihr ganz verunstaltetes ‘Bild’. Sollte diese ‘Seite’ an einen solchen Lieben Leser gelangen, und rafft er sich zum ‘Heroismus’ auf, sich in ihre langen Erwägungen zu vertiefen, kann die Lektüre vielleicht zur eigenartigen Gelegenheit werden, sich ein mehr begründetes Urteil darüber zu bilden, wo hier letztlich die ‘Wahrheit’ liegt?
– Oder auch, diese Lektüre kann einigermaßen zu einer besser begründeten Unterscheidung beitragen, dass anderes die verkündeten Grundsätze bilden, die in diesem Fall nicht von nur diesen bestimmten ‘Menschen’ herkommen, und anderes ihr Umsatz ins Leben, der in konkretem Fall irgendeines Jüngers Jesu Christi tatsächlich von der deklarierten religiösen Zugehörigkeit weit abweichen kann.

Wie gut ist es, dass indem ich den seelsorglichen und lehramtlichen Dienst der Kirche annehme, mich nicht so sehr an diesen bestimmten ‘Menschen’ (z.B. diesen konkreten Geistlichen) festzuklammern brauche, dessen sich der Erlöser zu meinem übernatürlichen Guten bedient, sollte er auch einen nicht allzu ‘leistungsfähigen’ Kanal darstellen (vgl. Mt 23,3f). Mit Gottes Hilfe durchringe ich mich dauernd dahin, meine Augen höher emporzuheben: auf die Person selbst Jesu Christi (vgl. Kol 3,1f). Er allein konnte kurz vor seinem Tod als Erlösers am Kreuze sagen: „In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt” (Joh 16,33).

Vielleicht öffnest Du dich also auch Du, Werter Leser, auf diese ‘Seite’, solltest Du selbst ein nicht völlig ‘Gläubiger’ sein, oder Du hast aufgehört, ‘praktizierender Gläubiger’ zu sein. Aber gerade diese wunderliche ‘Seite’ ist in Deine Hände ‘zufällig’ gefallen. Wobei es Dir gerade an dieser ‘Seite’ so manches ... nur auf die Nerven geht (sollte es auch nur z.B. die für manche unerträgliche Textfärbung betreffen ...!). Dennoch Du schließt Dich für ihre ermutigend ‘warme’ Botschaft auf und versuchst von der von ihrer ermutigenden, ‘warmen’ Botschaft welchen Nutzen zu ziehen: für Dich selbst und manche andere.

Fot1-5. Kommt Mama und Papa zurück ...? - Kader vom: 0601APS-02-C (8,6 kB)
Erklärung

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Wort zum ‘Logo’-Bild dieser ‘Seite’

Anmerkung. Auch das Logo dieser ‘Seite’ wurde so manches
Mal überarbeitet. Die letzte Umgestaltung fand Nov. 2008 statt


Wie sehr stimmt das „Logo” dieser ‘Seite’ mit der Wahrheit überein, und wie anschaulich ist diese Komposition aus Bild und Wort. Worte sind wie ein Geflecht, das den Inhalt des Wortes ‘Liebe’ umkränzt: in ihrer Gottes, aber auch menschlicher Umlagerung auf Wirklichkeit des Lebens. Es ziemt sich diese Logo-Graphik langsam, in Stille des Inneren zu betrachten. Der Werte Lese sucht wohl danach, dass er sich für Gott aufschließt, dessen Ebenbild zu sein es ihm erlaubt ist. Das Herz möchte mit Ihm einen erneuten Gebetskontakt knüpfen. Wir bleiben angesichts des Dreieinigen stehen. Er ist es der Erste, der: Liebe-ist-die-ganz-Leben-ist (klicke:   Logo-Graphik).
Anmerkung: Dass das Bild beim Lesen nicht schwindet, halte mit linkem Daumen das linke ALT fest und klicke mit dem Zeigefinger jeweilig einmal kurz die Taste Tabulator an.

ks. Pawel Leks, SCJ
+

Kraków, 10. April 2010.

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Dienst der „konkreten Hilfe”
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‘Seite’ – nur für ‘Katholische’?
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Wort zum Titelwort der Portalseite
Text: Gal 2,19ff: Mit Christus bin ich gekreuzigt